Impressum - Datenschutz - Kontakt

Kaminfeuer ohne Rauch und ohne Schornstein!?

Genießen Sie ohne Ruß und Rauch, ohne Abgase echtes Kaminfeuer in jedem Wohnraum an jedem beliebigen Platz in der Wohnung ohne Schornstein?


So oder so ähnlich klingt die Werbung für so genannte Dekofeuer oder Ethanol Kamine.

Derartige Aussagen rufen bei jedem Schornsteinfeger sofort zahlreiche Fragen auf. Schließlich weiß der Fachmann, dass Feuerstätten, in denen fossile Brennstoffe zur Wärmeerzeugung verbrannt werden, in der Regel an einen Schornstein anzuschließen sind oder zumindest mit einer Vorrichtung versehen sein müssen, die das Abgas ins Freie führen.

Handelt es sich beim Dekofeuer um eine neue, revolutionäre Technik?

Keineswegs, diese Feuerstätte ähnelt optisch dem offenen Kamin und wird mittels eines Brenn- oder Feuertopfes, welcher z. B. mit Ethanol gefüllt ist, betrieben. Über der entstehenden Flamme befinden sich Holzscheitnachbildungen aus Leichtkeramik. Alle Ausführungen dieser Dekofeuer sind Abgasseitig zum Aufstellungsraum hin offen!

In der Werbung für das Dekofeuer werden daneben oft Bioalkohol, Brennpaste, Methanol oder Spiritus genannt.
Also eine gute, kostengünstige, ungefährliche und schicke Variante einen Raum zu beheizen und gleichzeitig die mit dem Offenen Kamin verbundene Behaglichkeit des prasselnden Kaminfeuers ebenfalls erreichen.

Die Dekofeuer haben tatsächlich so etwas wie eine Zulassung. Da es sich bei dem Brennstoff um eine Kohlenwasserstoffverbindung handelt entsteht bei der Verbrennung Kohlendioxid und Wasser evtl. auch Kohlenmonoxid.
Es wird also zur Verbrennung eine erhebliche Menge Sauerstoff benötigt und es entsteht eine relativ große Menge Wasser. Die Dekofeuer werden als Feuerstätten angeboten, für die kein Schornstein nötig ist. Bei einer ca. 5 kW große Feuerstätte wird ca. 1 Liter Ethanol je Stunde verbrannt. Zur vollständigen Verbrennung ist ein fünffacher Luftwechsel nötig. Dabei entstehen innerhalb kurzer Zeit ca. 1 Liter Wasser in Dampfform. Dies kann zu Kondensat Problemen an Bauteilen führen. Viel wichtiger aber: Bei Raumheizung, also bei längerer Benutzung wird der zulässige MAK-Wert (maximal zulässige Arbeitsplatzkonzentration) für Kohlendioxid überschritten!


Quelle: ZIV

KENNZEICHNUNG ENTFÄLLT

Heizöl schwefelarm für alle Öl kessel geeignet!


Heizöl EL schwefelarm wird von den Herstellern ab sofort für alle Ölheizkessel und Ölbrenner als geeignet eingestuft

Dies haben der Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie der Gesamtverband des Deutschen Brennstoff- und Mineralölhandels (gdbm) gemeinsam mit IWO Mitte Juli bekannt gegeben.


Damit entfällt die bisherige Kennzeichnung der Heizgeräte entsprechend ihrer Brennstoffeignung. Bisher durfte schwefelarmes Heizöl nur in den vom jeweiligen Hersteller als geeignet eingestuften Kesseln verwendet werden.

Für diese Erleichterung sprachen insbesondere die positiven Erfahrungen aus der Praxis in den vergangenen Jahren. Umfassende Labor- und Feldtests haben ergeben: Die sehr saubere Verbrennung von Heizöl EL schwefelarm wirkt sich nicht nur in Öl-Brennwertanlagen, sondern auch in konventionellen Ölheizkesseln günstig aus. Und: Die spezielle Form der Hochtemperaturkorrosion, das so genannte Metall Dusting, trat nach Erkenntnissen des BDH im Zusammenhang mit der Verwendung von schwefelarmem Heizöl nur äußerst selten auf.

Bis auf Weiteres, so vereinbarten die beteiligten Verbände, werden alle Ölheizkessel und Tankanlagen nach der ersten Befüllung mit schwefelarmem Heizöl vom Mineralöllieferanten mit einem Aufkleber versehen, aus dem Liefermenge, Datum der Befüllung und die Firmenanschrift des Mineralölhändlers hervorgehen. Heizungsmonteur und Schornsteinfeger erkennen anhand der Aufkleber sofort: Diese Ölheizanlage wird mit schwefelarmem Heizöl betrieben.

So können die Heizungsfachleute im Rahmen der Wartung gezielt auf eventuell höheren Verschleiß im Bereich der Flammrohre oder der Flammrohraufsätze bei Low-NOx- und Blaubrennern achten. Damit wird ein spezielles Monitoring für die mit schwefelarmem Heizöl betriebenen Anlagen ermöglicht, erklärt Dr. Klaus Lück, Vorsitzender des Fachausschusses Feuerungstechnik im BDH.

Die saubere Verbrennung von HEL schwefelarm wirkt sich in jedem Ölheizkesselpositiv aus!


Unabhängig vom neuen Vorgehen werden Ölheizanlagen, die ausschließlich mit Heizöl EL schwefelarm betrieben werden müssen, weiterhin mit dem grünen Füllrohrverschluss und einem grünen Aufkleber am Tank gekennzeichnet. Damit wird sichergestellt, dass beispielsweise bei Öl-Brennwertanlagen ohne Neutralisationseinrichtung kein Standardheizöl eingefüllt wird.

Aufkleber für den Liefernachweis sowie die grünen Aufkleber, nur für den Betrieb mit Heizöl EL schwefelarm geeignet werden von IWO kostenlos zur Verfügung gestellt. Bestellungen unter Tel. 040 / 8 39 60 90 oder online unter www.iwo.de in der Rubrik Heizöl EL schwefelarm.

Die grünen Füllrohrverschlüsse mit eingeprägtem Schriftzug ?Heizöl EL schwefelarm? sind über den

Quelle: IWO Institut, ZVSHK, BDHZIV